
Waldschaf (gefährdete Rasse!)
Waldschaf
Das Waldschaf, dass vom Zaupelschaf abstammt, ist klein bis mittelgroß. Das Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein ist leicht gebogen. Ein großer Anteil der Böcke ist gehörnt. Weibliche Tiere tragen gelegentlich Hörner.
Das einfarbige Vlies ist mischwollig von meist weißer, aber auch brauner oder schwarzer Farbe.
Die Brunst ist asaisonal, eine zweimalige Lammung je Jahr ist möglich. Die Erstzulassung ist ab 8 Monaten möglich.
Herkunft:
Das Waldschaf stammt vom Zaupelschaf ab. Restbestände blieben in den unwirtlichen Gebieten des Bayerischen Waldes, Böhmerwaldes bis zum öster-reichischen Mühl- und Waldviertel erhalten.
Zuchtziel:
Züchtung eines frühreifen, genügsamen, robusten und wetterharten Schafes für raue Mittelgebirgslagen. Das Schaf hat eine hohe Milchleistung und gute Fruchtbarkeit bei asaisonalem Brunstverhalten
Link:
Gewicht nach einem Jahr | Gewicht | Wollgewicht | |
| Schaf | 35-45 kg | 40-55 kg | ca. 3 kg |
| Widder | 50-55 kg | 60-70 kg | ca. 3,5 kg |
| Lamm | - | - |
Brunstzyklus: asaisonal
Fruchtbarkeit: 160-180 %
Hornung: Böcke zumeist gehörnt, weibliche Tiere gelegentlich gehörnt
Zunahme: 180-230 g
Erstlammalter: 13-18 Monate
Wollfarbe: meist weiß, aber auch braun oder schwarz
Wolltyp: Mischwollig


