
Ciktaschaf
Ciktaschaf
Das kleine, feingliedrige Ciktaschaf hat ein gerades Kopfprofil und ein leicht gebogenes Nasenbein. Die Ohren sind kurz, spitz und seitlich abstehend. Böcke sind überwiegend gehörnt, das Vlies ist mischwollig und einfarbig, zumeist weiß, aber auch braun oder schwarz.
Herkunft:
Das Ciktaschaf, ein Schlag des Waldschafes, ist ein direkter Nachfahre des Zaupelschafes und wurde ab dem 18. Jahrhundert von bayerisch-schwäbischen Auswanderern quasi als Mitgift nach Ungarn mitgenommen.
Zuchtziel:
Züchtung eines äußerst anspruchslosen und widerstands-fähigen Landschafes für Extensivflächen mit asaisonaler Brunst, sehr guter Fruchtbarkeit und einer Wolle, die sich gut zum Spinnen von Hand eignet.
Gewicht nach einem Jahr | Gewicht | Wollgewicht | |
| Schaf | 35-45 kg | 40-55 kg | ca. 3 kg |
| Widder | 50-55 kg | 60-70 kg | ca. 3,5 kg |
| Lamm | - | - |
*Brunstzyklus:*asaisonal
Fruchtbarkeit: 160-180 %
Zunahme: 180-230 g
Erstlammalter: 13-18 Monate
Züchter
| Nachname | Vorname | PLZ | Ort | Land |
|---|---|---|---|---|
| Schw. Bauernhofmuseum | 87758 | Kronburg | ![]() |

