
Weiße Gehörnte Heidschnucke
Weiße Gehörnte Heidschnucke
Das kleinwüchsige, mischwollige Landschaf hat einen länglichen Kopf mit kleinen, schräg aufwärts stehenden Ohren. Beide Geschlechter sind hornlos. Typisch ist der feine Knochenbau und das rein weiße, mischwollige Vlies. Die Beine und der kurze Schwanz sind unbewollt weiß.
Herkunft:
Die Weiße Hornlose Heidschnucke, auch „Moorschnucke“ stammt aus den Moorgebieten Niedersachsens, wo sie seit Jahrhunderten gezüchtet wird. Sie entstand wahrscheinlich durch Einkreuzung von hornlosen Landschafen.
Zuchtziel:
Züchtung eines anspruchslosen, marschfähigen und widerstandsfähigen Schafes, das speziell an die Haltung und Beweidung von feuchten Moor- und Heideflächen angepasst ist. Die Brunst ist streng saisonal
Gewicht nach einem Jahr | Gewicht | Wollgewicht | |
| Schaf | 30-40 kg | 40-50 kg | 1,7-2,5 kg |
| Widder | 50-65 kg | 65-80 kg | 3,0-4,0 kg |
| Lamm | - | - |
Brunstzyklus: streng saisonal
Fruchtbarkeit: 100-120 %
Hornung: hornlos
Zunahme: 180-230 g
Erstlammalter: 12 bzw. 24 Monate
Wollfarbe: weiss
Wolltyp: Mischwolle
Wolllänge: sehr lang
Schur: jährlich
Züchter
| Nachname | Vorname | PLZ | Ort | Land |
|---|---|---|---|---|
| Gloßner | Johann-Georg | 92334 | Berching-Erasbach | ![]() |

