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Wollsammelaktion - 16. bis 18. Nov. 2017

Anmeldeschluss: 6. Nov. 2017

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Tag der Schafhaltung mit Zuchtschafversteigerung - 14. Okt. 2017 in Traboch

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Neue Regelung – Schwanzkupieren ab 1.10.2017 in Kraft

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Neue Tierhalteverordnung veröffentlicht

Die Novelle der 1. Tierhaltungsverordnung wurde nun veröffentlicht. Im Schaf- und Ziegenbereich gibt es  ab 1.10.2017 bzw. teilweise ab 1.1.2018 einige wichtige Änderungen:

Schafe

  1. Das Schwanzkupieren ist nun – wie generell bei allen Eingriffen in allen Tiersparten – nur mehr mit Schmerzausschaltung möglich. Es ist das Kupieren nun innerhalb der ersten 7 Tagen erlaubt. Ebenfalls neu ist, dass das Kupieren nur mehr mit einem Gerät vorgenommen werden kann, welches gleichzeitig schneidet und verödet. Offen ist noch die Lösung für die Abgabe der notwendigen Arzneimittel zur Schmerzausschaltung – wir werden rechtzeitig darüber informieren wenn es diesbezüglich Entscheidungen gibt

Ziegen

  1. Die Kitzenthornung ist nun wieder unter bestimmten Voraussetzungen (siehe Verordnungstext nachstehend)  erlaubt
  2. Die Mindestflächen für Ziegen sind angehoben worden, ebenfalls neu ist eine Unterteilung in Gruppen von bis 20 Tieren bzw. über 20 Tieren (tritt mit 1.1.2018 in Kraft).
  3. Das Tier : Freßplatzverhältnis bei ad libitum Fütterung (= ständige Futtervorlage) ist nun auf 1:5 zu 1 gesenkt worden (bisher 2:5 : 1)

Die genauen Ausführungen können aus dem nachstehenden Verordnungstext entnommen werden:

Weststeirische Schafbauerngemeinschaft - Stammtische

Die Gruppe der „Weststeirischen Schafbauern“ hält regelmäßig Stammtische ab, bei welchen aktuelle Themen rund um die Schaf- und Ziegenhaltung besprochen werden. Die ersten Stammtische sind wie folgt geplant:

     
8. Nov. 2017 Gasthaus Topplerhof in Steyeregg bei Wies Beginn: 19.00 Uhr
6. Dez. 2017 Gasthaus Pichlingerhof Söding Beginn: 19.00 Uhr

Die Weststeirischen Schafbauern laden dazu herzlich ein – nähere Informationen hat Ing. Malli Gerald, Trag 13, 8541 Schwanberg (Tel. 0650/7327389).

ACHTUNG! Vorzeitiges Ende der vektorenfreien Zeit bzw. neue Zonenregelung ab 14.4.2017!

application/pdf Beilage 2 DE Information Bluetongue April 2017 (694,9 KiB)

application/pdf Neue Sperrzone Uebersicht (171,6 KiB)

26. Ennstaler Schafbauerntag 2017

6-Länder-Schau mit Rekordausstellerzahl - auf höchstem züchterischen Niveau

 

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Obersteirische Molkereigenossenschaft steigt in die Ziegenmilchverarbeitung ein - Betriebe gesucht!

Wie bereits mitgeteilt, steigt die Obersteirische Molkereigenossenschaft (OM) in die Ziegenmilch-verarbeitung ein – bei der Infoveranstaltung am 7.2.2017 wurden nun seitens der OM die näheren Rahmenbedingungen festgelegt:

Geplanter Einstieg ab 2018 (bei entsprechender Menge)
Sammelgebiet Mur- und Mürztal (OM Region), 3-tägige Abholung geplant
Milchqualität Bio-Ziegenmilch (vorzugsweise Bio-Heumilch)
Milchpreis  Ø 85 Cent/kg, in Anlehnung an das Preissystem Molkerei Schlierbach, OÖ
  (jahreszeitbedingte Preisschwankungen)
Milchmenge Kontinuierliche Produktion geplant – rd. 1,5 Mio. kg/Jahr notwendig

 

Für nähere Informationen zu diesem Projekt bzw. über die weitere Vorgansweise bitten wir um direkte Kontaktaufnahme mit dem Steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverband, Industriepark-West 7, 8772 Traboch (Tel: 03833/20070-34, schafe-ziegen@lk-stmk.at bzw. www.schafe-stmk-ziegen.at).

Schafpraktiker – erfolgreich in der Schafhaltung

application/pdf Information zum Schafpraktiker-Kurs (49,6 KiB)

application/pdf Folder Schafpraktiker (1,2 MiB)

Ziegenpraktiker - der Profi unter den Ziegenhaltern

application/pdf Ziegenpraktiker 20170929 (310,3 KiB)

application/pdf Ziegenpraktiker 20171003 (987,3 KiB)

Blauzungenkrankheit (Bluetongue - BT)

+++ bestätigt! +++

Blauzungenkrankheit bestätigt!
Vermarktung und Tierverbringung von Schafen und Ziegen

Wie schon beschrieben gilt es grundsätzlich zu beachten, ob man im gesperrten Gebiet oder im freien Gebiet liegt.

Beim Transport von Tieren gilt nun:

Innerhalb des Sperrgebietes: Grundsätzlich möglich wenn die Tiere klinisch unauffällig sind (keine Krankheitssymptome) – dies muss am Lieferschein vermerkt werden („BT unauffällig“)

Freies Gebiet ins Sperrgebiet: Grundsätzlich ebenfalls möglich

Sperrgebiet ins Freie Gebiet: Ab 14.4.2017 ist der Transport vom "Sperrgebiet" ins "Freie Gebiet" nur nach 1 x Impfung möglich (mind. 10 Tage vor dem Verbringungstermin).

Tiere ab einem Monat können geimpft werden - der Impfstoff wirkt 1 Jahr!

Neuer Impfstoff/Impfzuschuss

Zum Schutze gegen die Blauzungenkrankheit kann geimpft werden, wobei vor kurzem ein neuer Impfstoff auf den Markt gekommen ist. Dieser Impfstoff gegen den Serotyp BTV-4 erfordert lediglich eine einmalige Grundimmunisierung (bisher waren zwei Impfungen im Abstand von 3 Wochen notwendig) die Auffrischungsimpfung muss dann binnen einem Jahr (bisher 7 Monate) durchgeführt werden. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich im Falle einer geplanten Impfung bei Ihrem Tierarzt. 

Impfzuschuss

Seitens des Landes Steiermark gibt es einen Zuschuss für die Impfung gegen Blauzungenkrankheit, wobei anspruchsberechtigt Herdebuchzuchtbetriebe bzw. Mitgliedsbetriebe beim Steirischen Tiergesundheitsdienst sind – diesbezüglich ergehen seitens des Steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes nähere Informationen an alle anspruchsberechtigten Betriebe.

Wichtig: Sollten Sie Ihre Tiere gegen Blauzungenkrankheit impfen, achten Sie darauf, dass seitens des Impftierarztes auch alle notwendigen bürokratischen Maßnahmen (Ausfüllen der Impfliste, Eintragen der geimpften Tiere in das Veterinärinformationssystem) getroffen werden bzw. wurden!

Sachkundenachweis zum Schlachten von Tieren

Sachkundenachweis

Sachkundenachweis zum Schlachten von Tieren

Sachkundenachweis - Wer braucht ihn?

Die EU-Verordnung über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung enthält Vorschriften über die Tötung von Tieren, die zur Herstellung von Lebensmitteln, Wolle, Häuten, Pelzen oder anderen Erzeugnissen gezüchtet oder gehalten werden.

Eine Vorgabe dieser Verordnung ist, dass das Töten und damit zusammenhängenden Tätigkeiten nur Personen durchführen dürfen, die über entsprechende Fachkenntnisse verfügen, damit die Tiere von vermeidbarem Schmerz, Stress und Leiden verschont werden.

Bis 8. Dezember möglich

Bis 8. Dezember können Personen mit einschlägigen Erfahrungen im Umgang im Schlachtung (mind. drei Jahre Berufserfahrung, keine ersten Verstöße gegen das Tierschutzrecht etc.) ohne Absolvierung eines Kurses bei der Bezirksverwaltungsbehörde einen solchen Sachkundeausweis beantragen.

KEIN Sachkundeausweis notwendig ist erforderlich für Hausschlachtungen (Schlachtung von Tieren für den Verzehr im eigenen Haushalt).

Ansonsten haben Personen, welche sich mit Schlachtung über den Rahmen der Hausschlachtungen (Direktvermarkter) hinaus beschäftigen, einen eigenen Kurs zu absolvieren, um dann den Sachkundeausweis erhalten zu können.

Dem Sachkundeausweis gleichwertig sind diverse einschlägige Ausbildungen wie z.B.:

  • Abschlusss des Hochschulstudiums der Veterinärmedizin
  • Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Fleischverarbeitung
  • Abschluss einer landw. Fachschule oder Bundeslehranstalt (mit Schlachtung am Lehrplan)

Die nationalen Durchführungsbestimmungen wurden am 16. Oktober 2015 veröffentlicht und somit ab sofort einzuhalten.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei den dafür zuständigen Direktvermarktungs-Beraterinnen der LK Steiermark (bitte um Kontaktaufnahme in der zuständigen Bezirkskammer).