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So sehen SIEGER aus!

Was ist beim Aufbau der Ziegenhaltung zu beachten?

Grundsätzlich soll nur der Ziegen halten, der sich dazu berufen fühlt. Es gibt in der Bauernschaft noch relativ viele, die sich der Tierhaltung verschrieben haben, aber leider keine Beziehung zu den gehaltenen Tieren aufbauen können. Die meisten, die das Halten irgend einer Tiergattung aufgeben, weil sie damit nicht erfolgreich sind, können auch mit den Ziegen nichts anfangen. Das Halten von Ziegen setzt eine gewisse Sympathie dem Tier gegenüber voraus. Die besten Ziegenhalter sind die, die diese Tiere in ihrem Wesen und mit ihren Eigenartigkeiten akzeptieren und von Haus aus bemüht sind, den Tieren das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Tierhalter, die nicht eine angeborene Begabung haben, die sie zur Tierhaltung hinzieht, sollten das Halten von Tieren und speziell von Ziegen unterlassen. Die Ziege ist eine Persönlichkeit in der Haustierhaltung, die mit keiner anderen Art von Tier vergleichbar ist. Sogenannte Hobbyhalter müssen wissen, dass die Zie-gen ordentlich gehalten, gefüttert und untergebracht werden müssen. Für die überwiegende Zahl der Ziegenhalter stehen nützliche Eigenschaften im Vordergrund. Die Erzeugung von Milch und Fleisch, der persönliche Kontakt zu den Ziegen und die Landschaftspflege sind weitere Argumente für die Ziegenhaltung. Man muss aber auch bedenken, dass man mit der Anschaffung von Ziegen eine ständige Verpflichtung übernimmt. Ziegen sind sehr stark vom Halter abhängig. Sie verlangen eine ständige Präsenz.


Zuchttier oder kein Zuchttier?

Am Beginn der Ziegenzucht

Neuanfänger, die in der Tierhaltung noch keine oder sehr wenig Erfahrung haben, sollten vorerst mit wenigen Tieren ihr Glück versuchen. Ziegen vermehren sich sehr schnell, und es kann innerhalb von einigen Jahren aus der Eigenzucht ein relativ großer Bestand aufgebaut werden. Erfolgreiche und erfahrene Tierhalter, die in die Ziegenhaltung neu einsteigen, werden ohne weiteres schon mit größe-ren Beständen fertig. Vorausgesetzt ist das Gefühl für die Tierhaltung im allgemeinen. Für viele stellt sich beim Neubeginn die Rassenfrage. Man muss immer hinterfragen, für welchen Zweck stelle ich Ziegen ein. Wie schon bei der Rassenbeschreibung ersichtlich, gibt es relativ viele Rassen, mit denen man verschiedene Ziele verfolgen kann. Bei den Gebirgsziegenrassen steht die Ziege, das Wesen, im Mittelpunkt. Das Wesentliche beim Halten dieser Rassen ist die Sympathie. Jeder hat andere Vorstellungen und Vorlieben für das Aussehen der Tiere. Hier ist empfehlenswert nur nach den Sympathiewerten, dem persönlichen Gefühl, die jeweilige Rasse auszuwählen.

Bei den Fleischziegenrassen stehen die Produktion von Fleisch, das Temperament der Tiere, die Sympathie und die Haltungseigenschaften im Vordergrund. Von der Leistungsstärke sind die bei uns angebo-tenen Fleischziegenrassen ziemlich gleichwertig. Bei den Milchziegen gibt meistens die Leistungs-stärke den Ausschlag für die jeweilige Rasse. Jahrelange Erfahrung zeigt, dass es innerhalb von jeder Rasse der angebotenen Milchziegenrassen zu großen Leistungsschwankungen kommt.


Welche Rasse "PASST" zu mir?

Welche Rasse ist geeignet?

In Summe gesehen, ist die Saanenziege die leistungsstärkste, ganz knapp gefolgt von der Braunen Gebirgsziege und von der Toggenburger Ziege. Die Anglo-Nubier-Ziege gibt zwar weniger Milch, aber die Milch ist viel inhaltsreicher. Die Ansprüche sind in derselben Reihenfolge wie vorher anzuführen. Bevor man Ziegen einstellt, muss man sich im klaren sein, wie intensiv man diese Tiere halten will. Unter intensiv verstehe ich: Tiergerechte Haltung, leistungsgerechte Fütterung, dementsprechende Gesundheitsvorsorge, etc. Setzt einer eher auf extensive Haltungsmethoden, so ist er gut beraten, wenn er auch eine extensive Rasse wählt. Hochleistungsrassen fühlen sich bei extensiver Haltung nicht wohl.

Das wichtigste überhaupt bei der Neueinstellung ist:

1. Nur von Betrieben kaufen, die nachweislich den gesamten Bestand untersucht haben und keine kranken Tiere in der Herde haben.
2. Leistungskontrollierte Tiere sind fast immer besser selektiert und garantieren für die Zukunft bes-sere Leistungen.
3. Wenn möglich, nur von einem Betrieb alle Tiere zukaufen.
4. Nur von Zuchtbetrieben kaufen, die schriftlich nachweisen können, daß in ihrem Bestand keine Inzucht betrieben wurde.
5. Nur aus Beständen kaufen, die artgerecht Tiere halten
6. Nur Jungtiere ankaufen (3 – 4 Monate alt).

Wichtig:

Milchziegen, die zum Verkauf angeboten werden, sind fast sicher fehlerhaft. Es gibt äußerst wenige Ziegenhalter, die gute fehlerlose Mutterziegen zum Verkauf anbieten. Nie Tiere ohne Untersu-chungszeugnis kaufen. Bei den Ziegen kommt ab und zu noch ein Brucellose-Fall vor und die Krankheit CAE ist in manchen Gebieten noch weit verbreitet. In jedem Bundesland gibt es eine Zuchtorganisation, die kostenlos und gerne Auskunft über die Qualität der zu kaufenden Ziegen gibt.

Termine
06.10.2012 11:00
Zuchtschafversteigerung Herbst 2012
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30.09.2012 08:00
Kärntner Brillenschaf - Zentrale Widderkörung/Versteigerung
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29.09.2012 08:00
Krainer Steinschaf - Zentrale Widderkörung
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Aktuelles
11.05.2012 11:35
Ausstellung Oberperfuss
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08.05.2012 09:10
Kilbernschau Tiroler Bergschaf
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07.05.2012 15:37
Vollversammlung 2012
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