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Saanenziegen
Saanenziegen
Gemsfarbige Gebirgsziegen
Gemsfarbige Gebirgsziegen
Anglo Nubier
Anglo Nubier

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Unterschiede zwischen Milchkuh und Milchziege

Einführung

Das Grünland ist prädestiniert für die Milchproduktion. Viele Bauern verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Erzeugung von Milch. Milch ist ein wertvolles Lebensmittel, nachdem immer mehr nachgefragt wird. In den letzten Jahrzehnten wurde fast ausschließlich Milch von den Kühen produziert. Die Milch wird vom Kindesalter bis ins hohe Alter von den Menschen in vielen Variationen (Trinkmilch, Milch zum Kochen, Jogurt, viele versch. Käsesorten, uvm) täglich konsumiert. Die Inhaltsstoffe der Milch sind für das Wachstum und die Erhaltung von Geist und Körper sehr vorteilhaft.

Ausser den Milchkühen gibt es noch einige Nutztierarten, die Milch produzieren. In Oberösterreich ist die Stutenmilch, die Schafmilch und die Ziegenmilch in bescheidenem Ausmaß am Markt erhältlich. Die Milch von diesen Tierarten unterscheidet sich in der Zusammensetzung in einigen Punkten von der Kuhmilch. Personen, die an Kuhmilchunverträglichkeit leiden, vertragen großteils die Milch und Milchprodukte von Pferd, Schaf und Ziege!

Wo liegen die wesentlichen Unterschiede zwischen Milchkuh und Milchziege?

Die Kuh hat das 10fache an Körpergewicht und stellt dadurch schon höhere Ansprüche im Stallplatz und an das Management. Das Handling ist bei der Milchziege einfacher! Ein Tier mit ca. 70 kg Lebendgewicht kann leichter gefangen gehalten werden als eine Kuh. Die Melkarbeit ist bei der Ziege einfacher. Eine Person melkt am Melkstand bis zu 50 Tiere pro Durchgang bei durchschnittlicher Geschwindigkeit, dh in einer Stunde kann eine Person bis zu 200 Ziegen melken! Die Ziegen stellen weniger Ansprüche an die Unterkunft als die Kühe. Ziegen sind Hochleistungstiere und stellen relativ hohe Ansprüche an das Grundfutter und verlangen hohe Kraftfuttergaben. Die Logistik für die Milchabnahme an die Molkereien (Abholung ab Hof alle 3-4 Tage, lange Transportwege) ist bei der Ziegenhaltung noch nicht zur Zufriedenheit gelöst. Weiters gibt es noch Probleme bei der Vermarktung von männlichen Ziegenkitzen. Bei der Umstellung von Kuh auf Ziege inkl. Einrichtung der Melkanlage fallen relativ hohe Kosten an. Die Ziege ist kein gutes Weidetier. Aus der Praxis wissen wir, dass Bauern und Bäuerinnen durch die Umstellung von Kuh auf Ziegen eine neue Herausforderung finden und an Lebensfreude und Zufriedenheit gewinnen. Für andere wiederum wäre die Umstellung ein Schritt in die falsche Richtung und ein Prestigeverlust.

Wir bieten jedem Umstellungswilligen ausführliche Beratung
Umstellen sollen nur die Bauern, die sich ideologisch mit der Ziege identifizieren können und bereit sind, die Ziege als Hochleistungstier anzuerkennen und die Betreuung, Fütterung danach ausrichten. Die Praxis zeigt, dass Landwirte sowohl mit der Milchkuh als auch mit der Milchziege sehr erfolgreich wirtschaften und andere Landwirte mit beiden Tiergattungen auch Schiffbruch erleiden können.

Die Ziegenhaltung boomt!
Die Ziegenwirtschaft entwickelt sich in den letzten Jahren positiv. Die Anzahl der gehaltenen Milchziegen in Oberösterreich ist innerhalb von drei Jahre von 11.000 auf über 20.000 Ziegen gestiegen. Viele junge Bauern sind in die Ziegenmilchproduktion neu eingestiegen und haben teilweise viel Geld in den Bau von Ziegenställen und Melkanlagen investiert. Der Einstieg erfolgte aufgrund der Marktsituation. In Österreich und in fast allen EU-Staaten steigt die Nachfrage nach Ziegenmilch und Ziegenmilchprodukten. Kein einziges EU-Land kann zur Zeit den Bedarf abdecken. Auch aus den arabischen Ländern ist die Nachfrage sehr groß. Die Molkereiwirtschaft interessiert sich immer stärker für die Veredelung der Ziegenmilch. Die Molkereien zahlen zwischen 50 € Cent und über 90 € Cent pro kg Ziegenmilch, je nach Qualität (biologisch) und Inhaltsstoffen (Fett, Eiweiß).


Handbuch ZIEGEN

Selbstevaluierung – Tierschutz

Handbuch zur Überprüfung der Mindestanforderungen für die
Haltung von Ziegen in Österreich auf Grundlage der Vorgaben des Bundestierschutzgesetzes und der 1. Tierhaltungsverordnung

© Bundesministerium für Gesundheit und Frauen im Einvernehmen mit Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft

Inhalt
Handbuch
Das Handbuch stellt die ausführliche Ergänzung und Erklärung der Fragen der Checkliste
dar. Es beschreibt die Interpretation des Rechtstextes, die Beurteilungsmethode und weckt
auch Verständnis für rechtliche Auflagen, indem Hintergrundwissen zur Bedeutung vermittelt
wird. In der Kopfzeile jeder Handbuchseite kann zur schnellen Orientierung der jeweilige
Einflussbereich (z. B. Bodenbeschaffenheit) abgelesen werden.
Das Handbuch ist durchgängig wie folgt gegliedert:
 Frage aus der Checkliste (mit fortlaufender Nummerierung)
 Rechtsnorm: stellt die relevante rechtliche Grundlage aus TSchG und VO dar
 Erhebung: beschreibt die Mess- bzw. Erhebungsmethodik
 „Erfüllt wenn“: beschreibt, welche Kriterien eingehalten werden müssen, damit die
Fragen mit „ja“ beantwortet werden kann
 Empfehlung: gibt über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehende Hinweise, um das
Haltungssystem noch tiergerechter gestalten zu können
 Bedeutung: weckt Verständnis für Auflagen und erklärt die Bedeutung für Gesundheit
und Verhalten des Tieres
 Umsetzung: beschreibt ausgehend von den gesetzlich vorgesehenen Übergangsbestimmungen,
ab wann eine Bestimmung spätestens eingehalten werden muss
Am Ende des Handbuches befindet sich ein Glossar, das die nötigen Begriffsbestimmungen
liefert.

Termine
06.10.2012 11:00
Zuchtschafversteigerung Herbst 2012
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30.09.2012 08:00
Kärntner Brillenschaf - Zentrale Widderkörung/Versteigerung
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29.09.2012 08:00
Krainer Steinschaf - Zentrale Widderkörung
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Aktuelles
11.05.2012 11:35
Ausstellung Oberperfuss
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08.05.2012 09:10
Kilbernschau Tiroler Bergschaf
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07.05.2012 15:37
Vollversammlung 2012
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