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Vollversammlung am 24.4.2009 in Taxenbach

Die diesjährige Vollversammlung des Salzburger Landesverbandes für Schafe und Ziegen fand am Freitag, den 24. April 2009 im Taxenbach statt. Hier zog der Vorstand und rund 70 Mitglieder Bilanz über ein erfolgreich abgeschlossenes Jahr 2008.

Kontinuierlich steigende Beitrittszahlen bestätigen die Arbeit der Funktionäre und der Mitglieder. Dementsprechend spiegelt sich die allgemein gute Stimmung wieder.

Im Zuchtbereich stabilisierten Maßnahmen wie die Festlegung der Versteigerungstermine nach Käuferwunsch, Angebot von trächtiger Ware bzw. mit Lamm bei Fuß, Angebot fleischleistungsgeprüfter Widder den Markt.

Um trotz intensiver werdender Produktion verstärktes Augenmerk auf die Langlebigkeit der Zuchttiere zu legen, wurde erstmals eine Auswertung von Dauerleistungsschafen und Dauerleistungsziegen durchgeführt.

Im Bereich der Vermarktung konnte der Trend steigender Vermarktungszahlen ebenfalls weiter fortgesetzt werden. Der traditionelle Lebendhandel wurde durch den Ausbau der Markenfleischprogramme auf 13 % zurückgedrängt. Erstmals konnte im März 2008 mit 1.110 verkaufte Stück eine Rekordmarke erzielt werden. Der überdurchschnittliche Verlauf des ersten Halbjahres setzte sich jedoch im zweiten Halbjahr nicht mehr fort. Zu Jahresende wurde mit 8.000 Tieren abgeschlossen.

Einschneidend war die Gründung der Österreichischen Schaf- und Ziegenbörse reg. gen. m. b. H. als Österreichweite Dachorganisation. Das Poolen des Österreichweiten Lämmerangebotes, eine einheitliche Preismeldung an die AMA, sowie der Ausbau des Biolämmerprojektes stellten die größten Eckpfeiler dar.

Als Gastredner konnte heuer DI Franz Bergler/ Steirischer Almwirtschaftsreferent begrüßt werden. In seinem ausgezeichneten Vortrag stellte er die Vor- und Nachteile der traditionellen Alpung vor. Großes Interesse fand insbesondere das Thema Alpung im „Fadenkreuz“ der jagdlichen Interessen. Hier bestätigte sich die Meinung vieler Schafbauern, oft selbst Jäger, dass Nutztiere und Wild keinerlei Konkurrenz sind. Im Gegenteil, auf Grund des durch die Beweidung frischeren Aufwuchses, bildet sich hier eine Art Symbiose.

Matthias Pleschberger


Von links nach rechts:
GF DI Franz Horn, Obm. Jakob Pirchner, Rupert Reichholf, Rupert Hasenauer, Johann Oberleitner, Josef Fankhauser, Maria Ellmauer, Johann Gruber, Johann Wallner, Tz. Dir. DI Irmgard Mitterwallner, Ernst Kiechle, Josef Gschwandtner




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