
Walliser Landschaf
Walliser Landschaf
Das mittelgroße bis große Schaf ist eher leicht und hat einen langen, geramsten Kopf mit spiralig-gewundener Behornung beider Geschlechter. Das grobe Vlies aus langen, wenig gekrausten Haaren ist rotbraun oder schwarz, im Alter ergrauend; Hinterbeine bewollt, Vorderbeine nicht.
Herkunft:
Das Walliser Landschaf (Roux du Valais) ist eine autochthone Rasse des Oberwallis, deren Herkunft unklar ist. Vermutet wird eine Abstammung vom ausgestorbenen Kupferschaf, Herdbuchzucht in Bayern seit 2007.
Zuchtziel:
Züchtung eines ruhigen, zutraulichen und futterdankbaren Schafes für magere Standorte des Hochgebirges mit Trittsicherheit und sehr harten Klauen. Starker Herdentrieb und Standorttreue bei Älpung sowie asaisonale Brunst.
Gewicht nach einem Jahr | Gewicht | Wollgewicht | |
| Schaf | 40-50 kg | 50-75 kg | |
| Widder | 50-70 kg | 70-90 kg | |
| Lamm | - | - |
Fruchtbarkeit: 150-200 %
Hornung: Beide Geschlechter mit spiralig gewundener Behornung
Zunahme: 200-300 g
Erstlammalter: 15-18 Monate
Wollfarbe: rotbraun oder schwarz
Wolltyp: grob, gelockt
Wolllänge: lang
Schur: 2 mal pro Jahr
Züchter
| Nachname | Vorname | PLZ | Ort | Land |
|---|---|---|---|---|
| Maier | Manfred | 82237 | Wörthsee | ![]() |
| Rehle | Thomas | 86500 | Kutzenhausen | ![]() |

