Fachtagung für Schaf- und Ziegenhalter

Fachtagung für Schaf- und Ziegenhalter
 
Datum:                       Freitag, 19. Jänner 2018
Uhrzeit:                       19.00 Uhr
Ort:                             Gasthof B70 Mostögl, Framrach, 9433 St. Andrä/Lav.
 
Datum:                       Samstag, 20. Jänner 2018
Uhrzeit:                       19.00 Uhr
Ort:                             Gasthof Tangerner Wirt, 9871 Tangern bei Seeboden
  
 
Referenten: Dr. Karlheinz Kaulfuß, Deutschland
                   Ing. Heinz Jury, LK Kärnten
 
Themen: Erkennen und Vorsorge bei Aborten, Bedeutung von Spurenelementen, Lämmermarkt 2017, Tierschutzgesetz, Änderung der 1. Tierhalteverordnung
 
TGD Fortbildungsanerkennung: jeweils 1,5 Stunden

 

 

Aktuelle Information Blazungenkrankheit

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Mit der aktuellen Kundmachung hat das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMG) nun den vektorenfreien Zeitraum festgelegt – es ist dies die Zeit vom 1.12.2017 bis 30.4.2018, wobei der Endtermin lt. Kundmachung aufgrund geänderter Verhältnisse verkürzt oder verlängert werden kann.

Tiere, die in der vektorenfreien Zeit geboren wurden (ab 1. Dezember), können ohne Auflagen ins freie Gebiet verbracht werden!

Für Tiere, (außer zur unmittelbaren Schlachtung) die vor dem 1. Dezember geboren wurden, gelten folgende Bestimmungen für die Verbringung:

Mind. 14 Tage nach In-Kraft-Treten der vektorenfreien Zeit kann eine Antigen-Untersuchung gemacht werden – wenn negativ, dann können Tiere ohne Impfung verbracht werden (somit frühestens ab 15.12.2017)

Mind. 28 Tage nach In-Kraft-Treten der vektorenfreien Zeit kann eine Antikörper-Untersuchung gemacht werden – wenn negativ, dann können Tiere ohne Impfung verbracht werden (somit frühestens ab 29.12.2017)

60 Tage nach In-Kraft-Treten der vektorenfreien Zeit (somit ab 30.1.2018) können Tiere OHNE Untersuchung bzw. OHNE BTV4-Impfung ins freie Gebiet verbracht werden.

Im Rahmen des Überwachungsprogramms wurde im Jahre 2017 in ganz Österreich kein einziger Fall von Blauzungenkrankheit registriert. Es wird daher nun vom Gesundheits-ministerium geprüft und bei positiver Beurteilung der EU-Kommission, ob nach Ende der vektorenfreien Zeit eine Reduktion der Schutzzone in Kärnten auf die Bezirke Klagenfurt und Klagenfurt-Land möglich ist. Sollte dieser Schritt erfolgen, so würden die restlichen Bezirke in Kärnten wieder zu freiem Gebiet erklärt werden. Garantie hierfür gibt es jedoch keine!

 

Aktuelle Sperrzone(gelb) ab dem 14.April 2017, BT Fälle 2015-2016

Österreichweite Juraversteigerung 2018

Im kommenden Jahr 2018 wird unter der Organisation des Kärntner Schaf- und Ziegenzuchtverbandes wieder eine österreichweite Juraversteigerung abgehalten. In Zusammenarbeit mit der RGO Osttirol wird diese am Samstag, dem 10. März 2018 im Rahmen der Frühjahrsversteigerung in Lienz stattfinden. 

 

 

Lehrgang zum Schafpraktiker

Im Jahr 2018 wird es einen weiteren Schafpraktiker Lehrgang geben, dieser findet im Westen Österreichs statt. Konkrete Informationen zu Terminen, Orten und Inhalten siehe Folder oder unter  www.oebsz.at.

 

 

 

 

 

 

 

Tierhaltungsverordnung SCHAFE

Tierschutzgesetz - Schafe: Änderung der 1. Tierhaltungsverordnung

Mit der Novellierung der ersten Tierhaltungsverordnung treten ab 1. Oktober 2017 neue Regelungen im Hinblick auf Eingriffe bei Schafen in Kraft. Die strikte Einhaltung ist auch vor dem Hintergrund der CC Relevanz dringend erforderlich.

Eingriffe:

                     

1.

„Das Kupieren des Schwanzes, wenn

 

 

-          der Eingriff bei Lämmern, die nicht älter als sieben Tage sind, durch eine sachkundige Person mit wirksamer Schmerzbehandlung, welche auch postoperativ wirkt, durchgeführt wird oder

 

 

-          der Eingriff durch einen Tierarzt nach wirksamer Betäubung und anschließender Verwendung schmerzstillender Mittel durchgeführt wird und

 

 

-          ein Gerät verwendet wird, welches scharf schneidet und gleichzeitig verödet und

 

 

-          entweder höchstens ein Drittel oder im Falle einer tierärztlich bestätigten betrieblichen Notwendigkeit bei weiblichen Lämmern, die für die Zucht vorgesehen sind, höchstens die Hälfte des Schwanzes entfernt wird.

 

 

2.

Die Kastration, wenn der Eingriff durch einen Tierarzt oder einen Viehschneider, der dieses Gewerbe nach gewerberechtlichen Vorschriften ausübt, nach wirksamer Betäubung und postoperativ wirksamer Schmerzbehandlung durchgeführt wird.“

 

                         

 

Das Kupieren der Schwänze durch eine sachkundige Person unterliegt der zeitlichen Begrenzung bis zum siebenten Lebenstag. Der Eingriff darf nur unter Einsatz eines Gerätes, welches scharf schneidet und gleichzeitig verödet durchgeführt werden. Zudem darf dies nur mit wirksamer Schmerzausschaltung, welche auch postoperativ wirkt, durchgeführt werden. Neu ist die Vorschrift der Verwendung des Gerätes mit der zweifachen Funktion des Trennens und der gleichzeitigen Verödung. Nur bei weiblichen Zuchtlämmern ist nach tierärztlicher Indikation (Freigabe durch einen Tierarzt) die Entfernung höchstens der Hälfte des Schwanzes erlaubt. Dies nimmt darauf Rücksicht, dass beim hochtragenden Schaf der Schwanz auch eine wichtige Haltefunktion hat. Bei Zuchtwiddern wird bei Veranstaltungen vermehrt darauf geachtet, wie lange die kupierten Schwänze sind. Es ist das zu kurze Kupieren nicht nur eine Untugend sondern ein tierschutzrechtlich zu verfolgender Straftatbestand. In Kraft getreten ist diese Bestimmung mit 01. Oktober 2017. Eine ordnungsgemäße Durchführung und Dokumentation ist unbedingt zu gewährleisten, da diese auch CC relevant sind und bei Verstößen Sanktionen nach sich ziehen.

 

Bewegungsfreiheit:

Die Anbindehaltung von Schafen ist verboten. Keine Anbindehaltung ist insbesondere das Anbinden zum Angewöhnen der Tiere, zum Zweck von Pflegemaßnahmen und für die Dauer von Tierschauen  und sonstigen Veranstaltungen.“

Im Unterschied zur bisherigen Reglung sind Pflegmaßnahmen und Tierschauen als Ausnahmetatbestände in die Verordnung aufgenommen worden. Mit diesen Ausnahmen wurde die Veranstaltung von Tierschauen wesentlich erleichtert.

„Lämmer und Jungschafe dürfen nicht in Einzelbuchten gehalten werden. Bei der Haltung in Einzelbuchten muss der Sichtkontakt zu anderen Tieren gewährleistet sein. In Anlagen zur Einzelbuchhaltung dürfen Schafe nur gehalten werden, wenn eine ausreichende Unterbrechung der Haltung in Einzelbuchten durch Weidegang oder Auslauf an mindestens 90 Tagen im Jahr gegeben ist.“

An dieser Bestimmung hat sich substanziell nichts geändert. Das Verbot der Haltung von Lämmern und Jungschafen in Einzelbuchten wurde bestätigt.

Gruppenhaltung :

 

„Gruppenhaltung

 

Jedem Tier muss mindestens folgende Bodenfläche im Stall zur Verfügung stehen:

 

 

 

Tierkategorie

Gruppenbucht

Einzelbucht

 

Mutterschaf ohne Lamm

0,80 m²/Tier

1,20 m²/Tier

 

Mutterschaf mit 1 Lamm

1,20 m²/Tier

2,00 m²/Tier

 

Mutterschaf mit mehr als 1 Lamm

1,50 m²/Tier

2,30 m²/Tier

 

Lämmer, Jungschafe bis 6 Monate

0,50 m²/Tier

---

 

Jungschafe über 6 bis 12 Monate

0,60 m²/Tier

---

 

Widder

1,50 m²/Tier

3,00 m²/Tier“

 

Substantiell hat sich mit der nun seit 1. Oktober 2017 gültigen Verordnung keine Änderung gegenüber den bisher geltenden Normen ergeben. Festzuhalten ist die Notwendigkeit der Schaffung größerer Einzelbuchten, als es in der Vergangenheit oftmals praktiziert wurde. Die frühere Überstellung der Mutterschafe aus Einzelbuchten in Gruppenbuchten, die mit einer überschaubaren Anzahl an Schafen besetzt sind, kann hier Abhilfe schaffen.

 

Die Mindestmaße für Fressplätze in Gruppenhaltungssystemen betragen:

 

Tierkategorie

Fressplatzbreite

 

Mutterschaf auch mit Lämmern

40,00 cm/Tier

 

Lämmer, Jungschafe bis 6 Monate

20,00 cm/Tier

 

Jungschafe über 6 Monate bis 12 Monate

30,00 cm/Tier

 

Widder

50,00 cm/Tier

 

Die Freßplatzbreiten sind mit der neuen Verordnung unverändert geblieben. Ebenso das  Fressplatzverhältnis von vormals maximal 2,5 Tiere: je 1 Fressplatz  bei ganztägiger Futtervorlage in der Gruppenhaltung. Im Interesse des Tierwohles und der tatsächlichen Umsetzung der Trennung in Leistungsgruppen sollte diese großzügige Auslegung nicht ausgereizt werden.

Ing. Heinz Jury

Tierhaltungsverordnung ZIEGE

Tierschutzgesetz - ZIEGEN: Änderung der 1. Tierhaltungsverordnung

Mit der Novellierung der ersten Tierhaltungsverordnung treten ab 1. Oktober 2017 neue Regelungen im Hinblick auf Eingriffe bei Ziegen und mit 01. Jänner 2018 neue Bestimmungen hinsichtlich der Anforderungen an die Haltung von Ziegen in Kraft. Die strikte Einhaltung ist auch vor dem Hintergrund der CC Relevanz dringend erforderlich.

Eingriffe:Zulässige Eingriffe sind:

  1. die Kastration, sofern der Eingriff von einem Tierarzt oder Viehschneider, der dieses Gewerbe nach gewerberechtlichen Vorschriften ausübt, nach wirksamer Betäubung und mit postoperativer wirksamer Schmerzbehandlung durchgeführt wird;

  2. die Zerstörung der Hornanlage von Kitzen, die für die Haltung in einem überwiegend auf Milchproduktion ausgerichteten Betrieb bestimmt sind, bis zu einem Alter von vier Wochen, wenn der Eingriff von einem Tierarzt nach wirksamer Betäubung und mit postoperativer wirksamer Schmerzbehandlung durchgeführt wird.“

Massive Verletzungen bei Rangordnungskämpfen machen diese Eingriffe bei gehörnten Milchziegenkitzen in den Betrieben notwendig. Das Enthornen ist zeitlich limitiert bis zu einem Alter von vier Wochen und darf nur von einem Tierarzt durchgeführt werden. In Kraft getreten ist diese Bestimmung mit 01. Oktober 2017. Eine ordnungsgemäße Durchführung und Dokumentation ist unbedingt zu gewährleisten, da diese auch CC relevant sind und bei Verstößen Sanktionen nach sich ziehen.

Bewegungsfreiheit:

Die Anbindehaltung von Ziegen ist verboten. Keine Anbindehaltung ist insbesondere das Anbinden zum Angewöhnen der Tiere, zum Zweck von Pflegemaßnahmen und für die Dauer von Tierschauen  und sonstigen Veranstaltungen.

Die Anbindehaltung von Ziegen ist in Österreich bereits seit 31. Dezember 2009 verboten. Im Unterschied zur bisherigen Reglung sind nun allerdings Pflegmaßnahmen und Tierschauen als Ausnahmetatbestände in die Verordnung aufgenommen worden. Mit diesen Ausnahmen wurde die Veranstaltung von Tierschauen wesentlich erleichtert.

„Kitze und Jungziegen dürfen nicht in Einzelbuchten gehalten werden. Bei der Haltung von Ziegen in Einzelbuchten muss der Sichtkontakt zu anderen Tieren gewährleistet sein. In Anlagen zur Haltung in Einzelbuchten dürfen Ziegen nur gehalten werden, wenn eine ausreichende Unterbrechung der Haltung in Einzelbuchten durch Weidegang oder regelmäßigen Auslauf an mindestens 90 Tagen im Jahr gegeben ist.“

An dieser Bestimmung hat sich substanziell nichts geändert. Das Verbot der Haltung von Kitzen und Jungziegen in Einzelbuchten wurde bestätigt.

Gruppenhaltung :

„Ställe müssen so gebaut sein, dass keine Sackgassen vorhanden sind. Etwaige Engstellen müssen so gestaltet sein, dass auch rangniederen Tieren jederzeit das Durchgehen ermöglicht ist. Das Herdenmanagement ist so zu betreiben, dass Umgruppierungen möglichst selten stattfinden, um die Stabilität der Herde aufrechtzuerhalten.“

Mit dieser Bestimmung soll vermieden werden, dass rangniedere Tiere ständigem Stress ausgesetzt sind, nur unzureichend Zugang zu Futter und Wasser bekommen, und mögliche Verletzungen vermieden werden. Um dies zu erreichen sind entsprechende stallbauliche Maßnahmen zu ergreifen.

Jedem Tier muss mindesten die in nachfolgender Tabelle angeführte Bodenfläche im Stall zur Verfügung stehen.“

GÜLTIG AB 1. 1. 2018

     

Neue Werte nach Änderung der 1. Tierhalteverordnung

 

Tierkategorie

Gruppenbucht bis

Gruppenbucht ab

Einzelbucht

 

20 Tiere

21 Tiere

 

Mutterziege ohne Kitz

1,40 m²

1,20 m²

1,40 m²

Mutterziege mit 1 Kitz

1,75 m²

1,55 m²

1,80 m²

Mutterziege  mit mehr als 1 Kitz

2,10 m²

1,90 m²

2,10 m²

Kitze, Jungziegen bis 6 Monate

0,50 m²

0,50 m²

  ---

Jungziegen über 6 bis 12 Monate

0,60 m²

0,60 m²

  ---

Böcke

3,00 m²

3,00 m²

3,00 m²

       

„Erhöhten Flächen in Gruppenbuchten können bis zu einem Ausmaß von maximal 30 % der Bodenfläche eingerechnet werden, wenn sie jederzeit zugänglich und zum Stehen und Liegen geeignet sind und eine Mindesthöhe über einer darunterliegenden Ebene von 60 cm sowie Maximaltiefe von 150 cm und eine Minimaltiefe von 30 cm gegeben ist.“

Deutlich angehoben wurden die Flächenbedarfsmaße je Tierkategorie für Mutterziege ohne Kitz und Mutterziege mit  1 Kitz, sowie für Mutterziege mit mehr als 1 Kitz  und für Böcke. Für diese Kategorien wurden die Flächenanforderungen in Gruppenbuchten bis 20 Tiere verdoppelt. In Gruppenbuchten ab 21 Tieren ist die Erhöhung nicht ganz so groß ausgefallen, aber immer noch beträchtlich. Für die Umsetzung dieser Regelung haben die Halter noch bis 01. Jänner 2018 Zeit. Mit dem höheren Platzangebot soll für die Ziegen mehr Bewegungsfreiheit, mehr Tierkomfort und mehr Ausweichmöglichkeiten bei Rangunterschieden geschaffen werden. Mit den unterschiedlichen Flächenbedarfs -Maßen in den Gruppenbuchten bis 20 Tiere und ab 21 Tieren werden viele Betriebe auch vor erhebliche Anpassungsnotwendigkeiten gestellt.

Alte Werte

   

Tierkategorie

Gruppenbucht

Einzelbucht

     

Mutterziege ohne Kitz

0,70 m²

1,40 m²

Mutterziege mit 1 Kitz

1,10 m²

1,80 m²

Mutterziege  mit mehr als 1 Kitz

1,40 m²

2,10 m²

Kitze, Jungziegen bis 6 Monate

0,50 m²

  ---

Jungziegen über 6 bis 12 Monate

0,60 m²

  ---

Böcke

1,50m²

3,00 m²

     

 

Ernährung:

„Bei der Fütterung von Ziegen in Gruppenhaltung ist sicherzustellen, dass jedes einzelne Tier ausreichend Nahrung aufnehmen kann, beispielsweise durch geeignete Palisaden-Fressgitter/Sichtblenden. In Abhängigkeit von der Anzahl der gehaltenen Tiere muss eine Ausreichende Menge an Tränken zur Verfügung stehen um Konflikte zu vermeiden. Werden Ziegen in Gruppen rationiert oderunter  zeitlich begrenzter Futtervorlage gefüttert, muss für jedes Tier ein Fressplatz zur Verfügung stehen. Werden Ziegen in Gruppenhaltung ad libitum bei ganztägiger Futtervorlage gefüttert, darf ein Fressplatzverhältnis von 1,5:1 nicht überschritten werden.“

Die Mindestmaße für Fressplätze in Gruppenhaltungssystemen betragen:

 

Tierkategorie

Fressplatzbreite

 

Mutterziege auch mit Kitzen

40,00 cm/Tier

 

Kitze, Jungziegen bis 6 Monate (ohne Mutterziege)

20,00 cm/Tier

 

Jungziegen über 6 Monate bis 12 Monate

30,00 cm/Tier

 

Bock

50,00 cm/Tier

 

Während sich die Freßplatzbreiten mit der neuen Verordnung nicht verändert haben, ist jedoch das Fressplatzverhältnis von vormals 2,5:1 auf 1,5 Ziegen je 1 Fressplatz (bei ständiger Futtervorlage) deutlich eingeschränkt worden. Hier wird dem teilweise dominanten Verhalten der Ziegen Rechnung getragen und begünstigt deutlich die rangniederen Tiere. Die Umsetzung hat bis 01. Jänner 2018 zu erfolgen.

Ing. Heinz Jury

Ziegenkitze mit bereits deutlichen Hornanlagen, bis um Alter von vier Wochen bei Milchziegen kann eine Enthornung vom Tierarzt mit Betäubung und postoperativer Schmerzausschaltung durchgeführt werden

 

 

Ankaufsförderung für Zuchtwidder und Zuchtböcke für Mitgliedsbetriebe

In der Vorstandssitzung des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten wurde folgender Beschluss gefasst:

Bei einem Ankauf von Zuchtwiddern/Zuchtböcken (Zuchtwertklasse mind. 2a) über eine Versteigerung in Österreich und einem Nettoankaufspreis von mehr als 450 Euro erhält der Mitgliedsbetrieb eine Förderung von 150 Euro je Zuchtwidder bzw. Zuchtbock.

Diese Förderung kann für ein Zuchttier je Jahr vom Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten gewährt werden. Dies gilt für alle Rassen, für die der Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten ein Zuchtprogramm eingereicht hat. (Kärntner Brillenschaf, Krainer Steinschaf, Juraschaf, Tiroler Bergschaf, Merinolandschaf, Suffolk, Texel, Braunes Bergschaf, Ostfriesisches Milchschaf, Pinzgauer Ziege, Gemsfärbige Gebirgsziege, Tauernschecken Ziege, Saanenziege, Toggenburger Ziege, Burenziege).

Gültig ist dieser Beschluss ab 1. Juni 2017. Dem Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten sind Verkaufsabrechnung und Abstammungsnachweis vorzulegen.

Impfung gegen Blauzungenkrankheit (BT4)

Für die Verbringung von Tieren aus dem Bundesland Kärnten besteht die Verpflichtung, dass diese zu impfen sind.

Impfstoffbezug beim Tierarzt.

Impfung 10 Tage vor der Verbringung (Italien 10 Tage, Deutschland 60 Tage)!!

Die Impfung von Schlachtlämmern nach Niederösterreich ist ebenfalls notwendig, weil der Schlachtbetrieb nicht mehr im Sperrgebiet ist und die Tiere nicht innerhalb von 24 Stunden geschlachtet werden.

Mit der freiwilligen Impfung des gesamten Tierbestandes schützen Sie Ihren Bestand vor möglichen Schäden.