Tierkennzeichnung bei Schaf und Ziege

Die Vorschriften betreffend die Kennzeichnung von Schafen und Ziegen sind in der Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009 – kurz „TKZ-VO 2009“ verankert.

Wer muss kennzeichnen?

Der Halter von Schafen und Ziegen ist verpflichtet, auf eigene Kosten innerhalb einer Frist von

  • 6 Monaten ab dem Geburtsdatum,
  • jedenfalls aber vor dem erstmaligen Verlassen (z.B. bei Lebendverkauf, Schlachtung, Almauftrieb, zur Beweidung fremder Flächen, etc.) des Geburtsbetriebes oder
  • jedenfalls aber vor einer untersuchungspflichtigen Schlachtung oder auf behördliche Anordnung zu kennzeichnen – es erfolgt somit die Kennzeichnung IMMER am Geburtsbetrieb (bitte beachten Sie dass beim Zukauf von Tieren!!!)

Wie muss gekennzeichnet werden?

Schafe und Ziegen müssen mit einer amtlichen Kennzeichnung doppelt gekennzeichnet werden:

  • mit 2 Ohrmarken oder
  • mit einer Ohrmarke und einem Fesselband oder
  • mit einer Ohrmarke und einem amtlichen elektronischen Kennzeichnen oder
  • mit einem amtlichen elektronischen Kennzeichen in Form eines Bolus und einem Fesselband oder
  • mit einem amtlichen elektronischen Kennzeichen in Form einer Ohrmarke und einem Fesselband, wobei beide   Kennzeichen denselben Code zu tragen haben.

Die Verwendung von 2 Ohrmarken ist die häufigste und auch günstigste Kennzeichnungsvariante (EUR 1,20 pro Paar/inkl. MwSt.). Preise für andere Kennzeichnungsvarianten bitte auf Anfrage (Tel: 03833-20 070-35).

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